Park auf dem Gleisdreieck
Stadtweichen

     
     
lage   Das Gleisdreieck besitzt einen einzigartigen und eigenartigen Charme, dem man sich kaum entziehen kann. Die technischen Bauwerke, rostendes Eisen, Stränge und Stege prägen das Areal und machen die zeitlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen ablesbar.Durch das geduldete Betreten eigneten sich viele Menschen diesen Ort an und er wurde zum geheimen Platz.
STÄDTEBAU
Als wesentliches Element werden die Ost - West Verbindungen städtebaulich und gestalterisch betont, um der städtebaulichen Barrierewirkung des Areals entgegenzuwirken. Sämtliche Eingänge im Osten und Westen werden als klare Blöcke im Park weitergeführt.
Der Generalszug wird als breiter Aufenthaltsort durch den Park geführt. Durch die Anordnung der Zugänge und Zugangsflächen wird das Areal klar strukturiert. Die geplante Fuß – und Fahrradbrücke verbindet die beiden Parkhälften und Stadtteile miteinander.
Innerhalb des Areals dienen die gerichteten Flächen der „Bremsblöcke“ als Orientierungs- und Funktionsräume. An den Eingängen kippen sie auf die Ebene der Stadt – der Besucher wird zum Betreten eingeladen.
KONZEPT
Das Konzept für die Neugestaltung des Parks am Gleisdreieck erhält den Charakter des Areals;
Die gestalterischen Eingriffe sind klar definiert und verstehen sich als neuer Entwicklungschritt in der Entwicklung des Gleisdreieckes:
Gleiswege verbinden in leichten Schwüngen zwischen Nord und Süd.
Bremsblöcke verstärken die Ost –West-Beziehungen, bieten Verbindung und Aufenthaltsorte
Gleisgeschichte: Bahnrelikte und Stadtwald schaffen Räume mit unverwechselbaren Charme
Gleiswege Bremsblöcke Gleisgeschichte
GLEISWEGE
Sie nehmen in Nord-Süd Richtung alle wichtigen Wegeverbindungen auf und führen in leichten Schwüngen durch den Park, verzweigen sich und führen an anderer Stelle wieder zusammen.
Es entsteht ein abwechslungsreicher Wegeparcour.
Die Hauptachse wird durch eine begleitende Alleebepflanzung betont und erleichtert die Orientierung auf dem Areal. An den Yorkbrücken weichen Rad- und Fußweg auseinander und führen über zwei Yorkbrücken. Eine Weiche führt zur Yorkstraße und von dort wieder hinauf in den Flaschenhals, wo sie sich wieder mit dem Hauptweg vereint.
BREMSBLÖCKE
Sie verstärken die Ost-West-Beziehungen der Stadt und lösen die städtebaulichen Barrieren. Lockere Baumhaine strukturieren die Flächen und markieren räumlich die Zugänge.
Spiel und Sportflächen, Ruheplätze, Gastronomiegärten, sowie weitere strukturbedingende Funktionen können in die breiten Bänder integriert werden.
Der Generalszug wird gestalterisch von beiden Seiten zur Fernbahn geführt. Am Nordrand des Stadtwaldes wird er sanft durch den Baumbestand geführt, dabei wird der Mittelteil des Blockes zum Waldboden. Die geplant Fuß- und Fahrradbrücke verbindet die beiden Parkhälften miteinander.Die offenen Flächen im Ostteil integrieren den Rettungsplatz und bieten den Anwohnern ein hohes Maß zur individuellen Entfaltung.
GLEISGESCHICHTE
Bahnhofsrelikte und Stadtnatur prägen den Charakter des neuen Parks. Die Strukturen werden gesäubert und durch eine extensive Gestaltung betont.
Es entstehen charakterstarke Orte mit eigenem Raumgefühl:
Blumenséparées zum totalen Relax und Ausklinken,
der Bahnhofsplatz für Feste und Aktionen der besonderen Art,
die Bahnhofslounge für das Entspannen zwischendurch.
Ein wild blühender Staudengürtel schließt den Stadtwald im unteren Bereich ab.
Im Flaschenhals verstärkt sich der Charakter der verwilderten Stadtnatur.
Der Parkteil Ost wird mit großzügigen strapazierfähigen Wiesenfeldern ausgestattet um die freie Bewegung und offenes Spiel zu ermöglichen. Eine Randbepflanzung mit blühenden Kleingehölzen schließt räumlich zur geplanten Bebauung ab.

 
   
   
 
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