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Kapuzinergarten Lana

2008-2011
mit Arch. Höller& Klotzner
       
       
       
 
Grundriss
Anlässlich des Neubaus des Gesundheits- und Sozialsprengels, wird der angrenzende Klostergarten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Öffnung für die Bevölkerung erfordert eine Umstrukturierung der bis jetzt vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Gartenanlage, ohne dabei den in sich gekehrten, ruhigen Charakter dieses „Hortus conclusus“ zu zerstören. Die durch Mauern und Gebäude geschlossene Gartenanlage wird zum Bindeglied zwischen der introvertierten Klosternutzung und der öffentlich dynamischen Nutzung des Gesundheitssprengels.
Gemeinsamkeiten beider Strukturen, wie Kräuteranbau und Gesundheitsvorsorge, Meditation und psychisches Wohlbefinden werden in der Gartenanlage herausgearbeitet.
Ein Hauptweg erschließt in Nord-Süd Richtung mit der P.P.Riegler-Gasse. Der Nebenweg in West-Ost-Ausrichtung dient als interne Anbindung des Klosters, bzw. als Zugang von der Kapuzinerstraße und bildet ein symbolische Achsenkreuz.
An der Kreuzung mit der Nord-Süd-Achse erweitert sich der Weg zu einem zentralen Platzraum, welcher bis zur Gedenkstätte geführt wird.
       
       
Er ist als ruhiger Aufenthaltsort ausgebildet. Sitzbänke innerhalb Schmuckbeete grenzen am nördlichen Teil des zentralen Raumes während die gegenüberliegenden Bänke von Schatten spendenden Hochstämmen überstanden sind. Ein ruhig fließender Sitzbrunnen lädt zum Verweilen ein.
Gebäudenah am Gesundheitssprengel bietet eine duftende Kräuterwiese Raum zum Ein- und Ausatmen.
Kräuterbeete mit integrierten Holzliegen schaffen kleine Entspannungsoasen. Auf dem betretbaren Kräuterrasen wird Tai-Chi und Meditation zum sinnlichen Erlebnis.
Der südliche Teil des Gartens ist als extensive Obstwiese angelegt. Das Gehen als meditative Bewegung wird hier landwirtschaftlich interpretiert.
Über ausgemähte Wege kann man durch die hoch stehende Blumenwiese wandeln. Holzhocker an den Wegen sind gleichzeitig Ruhepunkte und Markierungselemente für das Ausmähen.
Obstbäume alter Sorten sowie Zierobst werden im Stil alter Streuobstwiesen eingesetzt und führen die Tradition des gärtnerischen Konservierens der Kapuzinerpater .

     
 
Blumenwiese Mai
 
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