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Naherholung Kofler MoosGemeinde Lajen 2009-10 |
| Das größte Erlebnis der Erholungszone Kofler Moos ist der Landschaftsraum selbst. Ziel ist, diesen der Bevölkerung zugänglich zu machen, ohne sein Potential zu zerstören. Durch Revitalisierungsmaßnahmen und gezielte Eingriffe werden die Qualitäten des Ortes behutsam verstärkt und für den Menschen erlebbar gemacht. Fasziniert hat uns: - Der Weitblick bis auf die gegenüberliegenden Bergketten. Räumliche Grenzen werden zugunsten des ungetrübten Weitblicks vermieden. - Biotop der Gegensätze: der Landschaftsraum mit xeromorpher Vegetation am Wasserbühel und Feuchtbiotop in der Senke wird durch die Revitalisierung eines alten Steiges wieder als Einheit erlebbar. - starke Gestaltungselemente wie Feldwege, Feldhecken und Steinmauern werden erhalten. Die Ausführung der neuen Strukturen lehnt sich an die bestehenden Gestaltungselemente an. |
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Am Westrand des Biotops wird ein neuer kinderwagentauglicher Fußweg in 1,8m Breite errichtet. Zäune werden zugunsten des einmaligen Weitblicks vermieden. Der Grundwasserspiegel der durch Entwässerung und Koppelnutzung stark beeinträchtigten Feuchtwiese wird durch den Rückbau des Drainagegrabens, sowie durch eine zusätzliche Wassereinspeisung angehoben. Wiederbelebung Feuchtwiese Durch das Anheben des Grundwasserspiegels kann sich wieder langsam eine artenreiche Feuchtwiese entwickeln. Um die Vielfalt zu erhalten sind hier Düngung und Beweidung sowie Entwässerungsmaßnahmen nicht erlaubt. Die Mahd erfolgt einmal jährlich. |
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| Ein Feuchtstaudengürtel rund um Regenerations- und Erkundungsteich setzt die Feuchtwiese fort und unterstreicht damit den Weitblick bis hin zu den Dolomiten. Die einheimische Hochstaudenflur wird hier als großzügig angelegtes Abgrenzungselement verwendet. Mädesüß (Filipendula ulmaria), Blutweiderich (Lythrum salicaria), Sumpfdotterblume (Caltha palustris) bilden zusammen mit Seggen eine blühende natürliche Grenze zum nicht betretbaren Regenerationsteich. Die Erkundungslust wird durch einen zusätzlichen Flachwasserteich gestillt. Über Trittsteine kann man hier die unterschiedlichen Zonen des Feuchthabitats durchqueren und ihre Vielfalt erforschen. Eine spielerische Annäherung zum Lebensraum Feuchtbiotop ist hier möglich. |
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