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architektur: michael tribus
Das Grundkonzept der Gestaltung thematisiert den Dialog zwischen gestalteter Natur und „wilder“ Natur, zwischen Kulturlandschaft und Naturlandschaft. Die reizvolle Koexistenz dieser Typologien sollte eine wesentliche Aussage werden, der Synergieeffekt und nicht die Konkurrenz dieser beiden Phänomene sollte erkannt werden. Die schlichte lineare Formensprache übernimmt hierbei die formale Ästethik des Gebäudes mit den angrenzenden Gleisanlagen und steht gleichzeitig für die angelegte, geplante Kulturlandschaft. In erhöhten, locker angereihten Streifen werden anspruchsvollere, gärtnerisch gezüchtete und veredelte Pflanzen eingesetzt, die gestalterisch die nicht öffentlich betretbare Dachfläche definieren und optisch zum dahinter liegenden St.Magdalena Hügel überführen. Die Grundfläche des Daches hingegen wird mit einer ausgewählten Samenmischung begrünt und bildet das extensive Grundmuster des Daches. |