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Dachgestaltung Landhaus 11

I - bozen - rittnerstrasse.
fertigstellung 2007 - 2009
           
           
         
grundriss   architektur: michael tribus

Das Grundkonzept der Gestaltung thematisiert den Dialog zwischen gestalteter Natur und „wilder“ Natur, zwischen Kulturlandschaft und Naturlandschaft. Die reizvolle Koexistenz dieser Typologien sollte eine wesentliche Aussage werden, der Synergieeffekt und nicht die Konkurrenz dieser beiden Phänomene sollte erkannt werden. Die schlichte lineare Formensprache übernimmt hierbei die formale Ästethik des Gebäudes mit den angrenzenden Gleisanlagen und steht gleichzeitig für die angelegte, geplante Kulturlandschaft. In erhöhten, locker angereihten Streifen werden anspruchsvollere, gärtnerisch gezüchtete und veredelte Pflanzen eingesetzt, die gestalterisch die nicht öffentlich betretbare Dachfläche definieren und optisch zum dahinter liegenden St.Magdalena Hügel überführen. Die Grundfläche des Daches hingegen wird mit einer ausgewählten Samenmischung begrünt und bildet das extensive Grundmuster des Daches.
querschnitt Vorwiegend extensive, aber durchaus attraktive Pflanzen werden hier anwachsen, die mit wenig oder gar keiner Pflege die Schönheit der „wilden“ Natur vertreten. Ein lineares bepflanztes Wasserbecken folgt der Flucht der Pflanzstreifen; es steht für die aquatischen Lebensräume und begrenzt räumlich den begehbaren Bereich des Daches Richtung Bahngelände. Der Holzbelag aus unbehandelter Lärche bietet Platz für kleinere Präsentationen, ein einfacher Sitzblock aus Lärche schließt diesen intensiver gestalteten Raum.
 
 
schnittansicht
 
 
Geoposition
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