Grünkonzept für Durchführungsplan |
| Arbeitsgruppe: Amt für überörtliche Raumordnung, 27.1 Amt für Infrastrukturen, 10.4 Innovation, Forschung, Entwicklung und Genossenschaften,34 Amt für Gewerbegebiete, 35.4 Gemeinde Bozen freilich landschaftsarchitektur |
| GRÜNKONZEPT Mit einem durchgängigen Grünkonzept soll eine gute Orientierung im neuen Gewerbegebiet gewährleistet undgleichzeitig der individuelle Charakter des Gebietes herausgearbeitet werden. Firmenrelevante Faktoren (Präsentation, Auffindbarkeit, Mitarbeiterklima, Aufenthaltsflächen) und ökologische Faktoren (Versickerung, Luftzirkulation, Mikroklima, Vegetation) verstärken sich gegenseitig. Mit einer sinnvollen Mehrfachnutzung soll den unterschiedlichsten Anforderungen Rechnung getragen werden. Das Grünkonzept reicht von der Organisation der öffentlichen Freiflächen bis zu Maßnahmen für das private Grün. Grünachsen In Nord-Süd-Richtung wird das Raster der bestehenden Achsen aufgenommen und als grüne Linien weitergeführt. Eine Bepflanzung mit hohen schlanken Bäumen verstärkt die Leit- und Orientierungsfunktion dieser Verbindungen. Es wird zwischen Straßen mit übergeordneter Bedeutung für den motorisierten Verkehr (Keplerstraße, Buozzistraße) und jenen mit überwiegender Bedeutung für Fuß- und Radverkehr (fußläufige Verbindung, Baraccastraße) unterschieden.Entlang der Autobahn wird eine einheitliche Bepflanzung mit blühstarken, identitätsstiftenden Ziergehölzen vorgeschlagen, welche zusammen mit der Architektur die Vorbeifahrenden auf den Beginn der Stadt Bozen aufmerksam machen. |
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| Grünbänder In Ost-West-Richtung verlaufen die leicht geschwungenen Grünbänder. Die neue Straße dient der Erschließung der einzelnen Parzellen. Jede Straße erhält eine einheitliche Alleebepflanzung.Ein 5m breiter Baumstreifen trennt den übergemeindlichen Fuß-und Radweg vom motorisierten Verkehr. Im Baumstreifen integriert werden können Radabstellplätze, Haltestellen für ÖNV, Beleuchtung und Beschilderung. Ein versickerungsoffener Boden ist jedoch durchgängig zu gewährleisten. Sogenannte „Firmenbeete“ als Werbegrün der Firmen durchbrechen die Baumallee und lassen den Blick frei für die inszenierte Präsentation der Firmen.Die Bauflucht der Gebäude liegt mindestens 2m hinter der Grundstücksgrenze. Zäune und Abgrenzungen sind nur entlang der Bauflucht erlaubt. |
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Präsentationsflächen als Baumhaine ausformuliert durchbrechen immer wieder das Längsprofil des Straßenraums und leiten in die einzelnen Grundparzellen. | |
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Entlang der Erschließungsstraße ist auf beiden Seiten ein bewachsener Versickerungsgraben anzulegen, welcher der Entwässerung der Oberflächen- bzw. Dachüberschusswasser, der Verbesserung des Mikroklimas und der Grenzbildung dient. Das eingeleitete Wasser wird durch den Schotterkörper gefiltert und gelangt in den Grundwasserkörper. Zusätzlich nehmen die Pflanzen einen Teil des Wassers auf und geben es an die Umwelt ab, was zu einer Verbesserung des Mikroklimas führt. Gestalterisch begleitet der bepflanzte Versickerungsstreifen den Fußgänger und Radfahrer und trennt die Firmengelände vom öffentlichen Raum. | |
| Die Firmenbeete an der Einsteinstraße können wie Schaufenster gemietet werden und dienen der Firmenpräsentation. Eine niedere Bepflanzung öffnet gezielt die Baumreihe der Straße und gibt den Blick frei auf die Präsentationsstelen der Firmen. Ein versickerungsoffener Boden sowie eine flächige, niedere Bepflanzung mit Blumen, Stauden oder Kleinsträucher sind für diese Flächen zu gewährleisten.An der Erschließungsstraße sind Präsentationsflächen den Firmenhainen vorgelagert. Sie durchbrechen in rhythmischen Abständen den Baum- und Parkstreifen und strukturieren so den Straßenraum. Sie nehmen die Beschilderung der Firmen sowie die Radparkplätze auf und sind mit den Einfahrten zu kombinieren. | ![]() |
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